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Pressemitteilung im Mai 2007

Entscheider Lounge No. 2 wieder ein Erfolg -
"Kraft-Wärme-Kopplung: Ein Thema mit Zukunft"

Die WIEDEMANN GmbH & Co KG in Sarstedt, einer der führenden Fachlieferanten für die Industrie und Haustechnik in Norddeutschland, lud am 26. April 2007 zur zweiten „"Entscheider Lounge“ ein. Zahlreiche Vorstände der niedersächsischen Wohnungswirtschaft folgten erneut der Einladung in die renommierte Havanna Lounge in Hannover zu einer interessanten Podiumsdiskussion zum Thema „Kraft-Wärme-Kopplung (KWK)“ – eine Chance für die Wohnungswirtschaft ein.

Bei der Auftaktveranstaltung im Oktober 2006 war bereits ein hohes Interesse seitens der Wohnungswirtschaft sowie ausgesuchter Industrieunternehmen zu verzeichnen. Der gelungene Mix aus Politik, Wirtschaft, Interessenvertretungen und natürlich der niedersächsischen Wohnungswirtschaft haben auch die zweite Veranstaltung wieder zu einem Erfolg werden lassen.

Das Thema „Kraft-Wärme-Kopplung“ war gut gewählt und so konnten interessante Podiumspartner gewonnen werden: Harald Noske - Vorstandsmitglied der Stadtwerke Hannover, Matthias von Oesen - ProKlima Hannover, Hans-Otto Mieth - Geschäftsführer der Firma Spilling, Sven Scriba - Vorstand der Wohnungsbaugesellschaft Heimkehr-Hannover und Dierk Schneider - Bereichsleiter Wärmecontracting bei der GBH Mietservice Vahrenheide. Als Moderator führte Udo Sahling von der Klimaschutzagentur Hannover durch den Abend.

Für Harald Noske – der die Veranstaltung mit seinem Impulsreferat – eröffnete, ist das Thema „Wirtschaftlichkeit“ das Entscheidungskriterium Nr. 1 für KWK. Er sieht das Problem der oft hohen Kapitalaufwendung. Dieser Mehrgeldaufwand muß durch den Verkauf von Strom refinanziert werden. Überzeugend seien aber die akzeptablen Amortisationszeiten, die durch den Einsatz der wirtschaftlichsten Gerätetechnik erreicht werden können. Ebenso muß der Ausbau des Nah- und Fernwämenetzes als weiteres Potential der KWK forciert werden.

Matthias von Oesen berichtete über die regionalen Fördermöglichkeiten für Blockheizkraftwerke bis 50 KW, die bei ProKlima Hannover gegeben sind. Von Oesen sieht bei dieser Thematik allerdings noch einen enormen Aufklärungsbedarf, denn auch die richtige Dämmung ist ein wesentlicher Bestandteil für die Energieeinsparung. Sein Motto: Bedarfe minimieren – Verbräuche reduzieren. Dabei ist die KWK die logische Konsequenz! In Privathäusern sieht er vorerst nicht die Zukunft für BHKW´s, da die Effizienz hier von den Herstellern noch gesteigert werden muß.

Als Vertreter der Wohnungswirtschaft berichtete Dierk Schneider, Bereichsleiter Wärmecontracting bei der GBH, über den wirtschaftlichen Einsatz in diversen Objekten der hannoverschen Wohnungsbaugesellschaft. Deutliche Verbrauchsreduzierungen konnten bei dem Einsatz von BHKW’s erzielt werden. Solarthermischen Anlagen sowie Holz- und Pelletkesseln übertrafen ebenfalls deutlich die erforderlichen Sollbetriebsstunden. Insgesamt wurden die Energieverbräuche drastisch gesenkt. Als Zauberwort des Abends kristallisierte sich „Contracting“ heraus - unter der Berücksichtigung der positiven Effekte, die ein Anlagenbetreiber in Bezug auf Öko-Steuer-Rückerstattung sowie Energieeinspeisung mit sich bringt.

Sven Scriba, Vorstand der Wohnungsbaugesellschaft Heimkehr Hannover, erhob den Einwand, daß bisher von der Herstellerseite für bestehende Objekte noch keine akzeptablen Betriebsbedingungen für den Einsatz von Kraft-Wärme-Kopplungsmaschinen erzielt werden konnten. Resultat: Jedes Objekt muß unter optimalen Betriebsbedingungen abgewägt werden, so könne auch er sich den Einsatz von BHKW’s vorstellen.

Als Vertreter der Geräteindustrie ging der Erfinder des Spilling Powertherm, Hans-Otto Mieth, auf die Grundzüge der unterschiedlichen Technologien von BHKW’s ein. In dem Bereich der Wohnungswirtschaft herrscht die grundlegende Philosophie vor, daß man Stromversorger der Mieter sein muß, ansonsten wird der Einsatz eines BHKW’s in der Wohnungswirtschaft schwierig. Ebenfalls gibt es bei bestehenden Mietverträgen häufig Probleme, so daß aus Sicht des Herstellers ein garantiertes Warmmietensystem von den Wohnungsunternehmen den Mietern angeboten werden muß. Die Besonderheiten des Powertherm, in dem Leistungsbereich von 5-43 KW thermisch, kann eine Leistungsdrosselung bei konstantem Wirkungsgrad vorgenommen werden. Das ist einmalig. Hier wird ein Generator als Dauermagnet eingesetzt, der eine hohe Langlebigkeit verspricht.

Udo Sahling als Moderator verstand es vortrefflich, die einzelnen Akteure in Szene zu set­zen, um einen erfolgreichen Verlauf der Veranstaltung zu garantieren.

Martin Wielitsch, Geschäftsführer bei WIEDEMANN, bedankte sich zum Ende der Veranstaltung bei den Referenten und Gästen für die interessante und informative Diskussion. Beim anschließenden Abendessen in der angenehmen Atmosphäre der hannoverschen Havanna Lounge wurden die Themen unter den Gästen noch ausgiebig weiter diskutiert.

Auch die nächste Entscheider Lounge im Oktober 2007 verspricht wieder für die Wohnungswirtschaft interessant zu werden. Zu dem Thema „Kontrollierte Wohnungslüftung“ wird WIEDEMANN dann wieder die Entscheidungsträger der Wohnungswirtschaft begrüßen.

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Ansprechpartner:
WIEDEMANN GmbH & Co.KG
Anke Wielitsch
Tel. 0 50 66/997-153 – Fax 0 50 66/997-107
E-Mail: anke.wielitsch@wiedemann.de

 

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